Eine kurze Einführung in Angelköder für Angelanfänger

Das Abendessen aus den eigenen Händen auf den Tisch zu bringen erhält, seitdem es an jeder Ecke einen Supermarkt gibt, eine besondere Faszination. So begeistern sich gerade viele Fischfreunde für das Angeln als Hobby aber auch als Quelle frischen Fischs.

Doch leider beißen die Fische nicht freiwillig in den Angelhaken. Dazu bedarf es einen Köder, der die Fische anlockt. Allerdings ist die Frage des richtigen Köders oft nicht ganz einfach zu beantworten. Dabei soll diese kurz Einführung eine Hilfe sein.

Zunächst ist es wichtig, zu entscheiden, welchen Fisch man fangen möchte. Für das Angeln eines Aals eignen sich bspw. Würmer sehr gut. Es gibt 3 verschiedene Arten von Würmern: Kompostwürmer, Würmer aus dem Erdreich und den kanadischen Tauwurm, der in jedem Angelgeschäft erhältlich ist und sich für das Aalangeln am besten eignet.

Beim Aalangeln ist vom Kompostwurm abzuraten, da dieser ein Sekret abgibt, vor dem der Aal zurückschreckt. Kompostwürmer eigenen sich allerdings sehr gut für den Fang von Friedfischen, also Fischen, die sich nicht von anderen Fischen ernähren. Meist werden für das Friedfischangeln jedoch Maden verwendet, da diese einfacher zu beschaffen sind.

Die Barbe mag es eher exotisch. Sie bevorzugt eher befremdlich anmutende Köder wie stark riechender Käse oder auch kleingeschnittene Frikadellen.

Für das Angeln von Raubfischen verwendet man im Idealfall einen Köderfisch, wobei darauf zu achten ist, dass das Verwenden von lebenden Köderfischen Tierquälerei und dadurch in Deutschland verboten ist.

Raubfische beißen auch sehr gut bei künstlichen Ködern an, da diese oft so konzipiert sind, dass sie sich bzw. das Schwanzende im Wasser bewegen und so dem Raubfisch einen echten Beutefisch simulieren.

Andere künstliche Köder erfordern eine besondere Angelweise. So lässt man beispielsweise den Gummifisch auf den Boden sinken und zieht ihn dann ruckartig an. Diese Methode, "zocken" genannt, eignet sich am besten für den Zander, der am Grund nach Beute sucht.

Für das Fangen des Hechts benutzt man sogenannte Blinker oder Spinner, die das Licht reflektieren und so die Schuppen eines echten Fisches imitieren.

So gibt es für jeden Fisch, den man angeln will, den richtigen Köder. Die eigentliche Kunst ist nun herauszufinden welcher Köder das ist. Viele Angler haben ihre ganz eigenen Methoden und Köder, auf die sie schwören. Als Angelanfänger kann man sich allerdings an dieser kleinen Einführung orientieren. Mit der zunehmenden Angelerfahrung kommt dann auch das Gespür für den idealen Köder.

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